Das Buch, in erster Linie für LehrerInnen geschrieben, will Mut machen, anhand von konkreten Anregungen die vorhandenen Kräfte zu steigern. Der erste Teil bezieht sich auf die persönliche Vorbereitung, der zweite Teil auf die Kunst der Zusammenarbeit, und der dritte Teil wendet sich der Herausforderung zu, moderner Zeitgenosse und Vertreter einer zukunftsorientierten Pädagogik zu sein.
Mit Beiträgen von St. Leber, EM. Kranich, P. Helakangas, R. Thomas, A. Tandree, M. Rawson, J. Almon, Ch. J. Wiechert und H. Zimmermann
Die vorliegenden Ausführungen sind ursprünglich in der Osterzeit 1996 anlässlich einer Tagung für Waldorflehrer aus aller Welt am Goetheanum mündlich vorgetragen und für diese Publikation überarbeitet worden. Trotzdem wurde der mündliche Stil teilweise ...
Wie können die Jugendlichen in einer Welt des Materialismus, der Arbeitslosigkeit, des Drogenkonsums und des Sozialzerfalls motiviert werden, sich aktiv an der Umgestaltung unserer Gesellschaft zu beteiligen?
Die vier Temperamente – als Gesetzmäßigkeiten verstanden – lassen einen inneren Zusammenhang mit einer Vielzahl innerer Qualitäten, die auf der Vierzahl beruhen, erahnen, sodass sich daraus die Frage ergibt, wie beispielsweise die Elemente, die Jahreszeiten oder das Kreuz der Himmelsrichtungen mit den Temperamenten zusammenhängen.
«Auch bei den alleralltäglichsten Prozessen findet man die merkwürdigsten Gesetzmäßigkeiten, wenn man sie vor dem Hintergrund der großen Weltenzusammenhänge betrachtet ...» So beginnt das Buch des großen Waldorfpädagogen (1902-1970), der zugleich Lehrer und Forscher war.
Seine Themen: Die alchemistischen Prozesse und die Imitatio Christi - Die Insekten als unsere Lehrmeister - ...
Albert Schmelzer unternimmt den Versuch, Zeitsymptome mit Bildern aus der Apokalypse des Johannes zu konfrontieren und von diesem Gesichtspunkt aus die pädagogischen Aufgaben unserer Zeit zu beschreiben. Die Themen sind: Gemeinschaftsbildung, Bewusstseinsfragen, Wandlungen der Seele und Kampf um das Ich.
«Die Geschichten, die ich diesmal erzähle, sind Ansprachen. Ich hielt sie nicht aus eigenem Willen, sondern auf Wunsch der Angesprochenen. Diese trauten ihren Ohren nicht. Alles hatten sie erwartet, nur nicht das, was sie hörten. Viele haben gelacht. Wenige haben geweint. Aber am Schluss wusste niemand mehr, was ich gesagt hatte »
Die Erklärung der Menschenrechte war der Höhepunkt der europäischen Aufklärung. Deren Tiefpunkt ist das 20. Jahrhundert. Die Menschenrechte wurden mit Füßen getreten. Ihre Begründung wurde zum Abgrund. Warum? Weil die Rechte erklärt waren, aber nicht der Mensch. Der Mensch wurde nicht gedacht. Sein Begriff wurde stillschweigend vorausgesetzt. Der Verfasser stellt ihn in Frage.
«Dank seiner Gabe, mit historischem Gewissen im wechselvollen Geschehen als Zeitgenosse das Wesentliche zu erkennen, liefert er eine unschätzbare geistige Standortbestimmung dieses anthroposophischen Schulimpulses, an die jeder heutige Waldorflehrer anknüpfen kann. Dies umso mehr, als er seine Schilderungen so zu gestalten weiß, dass alle persönlichen Erlebnisse lediglich als Okular für die ...
Diese Autobiographie Rudolf Grosses (1905 – 1994) zeigt in vielen selbsterlebten Geschehnissen, wie Pädagogik sein kann. Vor allem schildert es die pädagogische Initiation, die Rudolf Steiner dem Neunzehnjährigen erteilte, indem er ihm die Erziehung eines damals elfjährigen Knaben zuwies.
Einleitung von Willi Storrer
Nachwort von Karen Swassjan
«Dieser Aufsatz gehört zu dem Bedeutendsten, was die Pädagogik zu allen Zeiten hervorgebracht hat …» (Rudolf Steiner)
Schiller als Entdecker des spirituellen Geheimnisses der Kindesnatur: die Kraft der Auferstehung des Christus fließt auf allgemeine und individuelle Weise in das unbewusste Werden des Kindes hinein. Durch die Erkenntnis des Christus im Erdenleben schafft sich das Ich die Kraft, im Laufe der Inkarnationen der Auferstehung teilhaftig zu werden. Mit jeder Inkarnation kann ein neuer Schritt der ...
Erziehung hängt nicht nur von den vermittelten Inhalten, sondern ganz besonders von der Persönlichkeit des Erziehers ab. Im Erziehungsprozess wirken die verschiedenen Bereiche der Gesamtorganisation der menschlichen Wesensglieder gesetzmäßig aufeinander ein. Daraus geht hervor, dass die Selbsterziehung des Lehrers zentral ist.