Glasl, Friedrich    

Mephistos Lektionen

Wie das Böse im Individuum und im Sozialen wirkt


Friedrich Glasl stellt als Konfliktforscher und Mediator dar, wie Goethe die für Konflikte typischen Denkweisen und Verhaltensmuster genau erkannt und im Faust-Drama anschaulich gemacht hat. Die Konfliktforschung bestätigt, dass es sich beim Agieren des Mephistopheles um die Mechanismen handelt, die einen Menschen zu bösen Handlungen treiben. Das gilt für den Verlust der Selbststeuerung in Krisensituationen, für die Teufelskreise in Konflikten wie auch für das Schaffen menschenfeindlicher Organisationen und totalitärer Herrschaftsformen. Nach den Gräueln des Nationalsozialismus, des Stalinismus und des aktuellen Terrors ist das Durchschauen der Techniken des Bösen wichtig, um vorbeugend handeln zu können. 

Der Autor vertieft Rudolf Steiners Erkenntnis, dass Mephistopheles im I. Teil vor allem luziferisch und im II. Teil überwiegend ahrimanisch verführt; und es wird auf Ansätze hingewiesen, dass im Faust sogar schon asurische Kräfte wirksam sind. 

Am Beispiel des „Faust“ und der Probleme unserer Zeit werden auch Ansätze gezeigt, wie wir in der Auseinandersetzung mit dem Bösen moralische Kräfte und soziale Fähigkeiten entwickeln können.

Titelnummer: 1597
ISBN: 978-3-7235-1597-6
Lieferbarkeit: lieferbar

Preis:

15,00 EUR
20,00 CHF

      Stück:

Produktdetails

Seiten:
160
Einband:
Kt.
Abmessungen:
11,8 x 17,8 cm
Gewicht (in Kg):
0.17
Abbildungen:
Auflage:
1. Aufl. 2017
Erscheinungsjahr:
2017
Sprache:
deutsch
Übersetzt aus:
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Autor: Friedrich Glasl

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Friedrich Glasl


1941 in Wien geboren, nach Berufsausbildung zum Schriftsetzer Studium der Politikwissenschaften. 1967 Dissertation zur internationalen Konfliktverhütung. 1967 bis 1985 in den Niederlanden am NPI-Institut für Organisationsentwicklung, befasst mit Unternehmensberatung und Mediation, Forschung und Lehre. 1983 Habilitation für Organisationswissenschaft. 1985 Rückkehr nach Österreich (Salzburg), Gastprofessor für Organisationsentwicklung und Konfliktmanagement an Universitäten in Europa, Asien und Afrika. Beteiligt an Friedensprozessen in Armenien, Georgien, Israel-Palästina, Kroatien, Nord-Irland, Sri Lanka, Südafrika. Lektor der Freien Hochschule für Geisteswissenschaften (Dornach), Mitgründer des Verlags Concadora (Stuttgart) und der Zeitschrift „perspektive mediation“. Über 250 Veröffentlichungen, worunter mehrere Standardwerke für Organisationsentwicklung, Konfliktmanagement und Mediation. Deutscher Sokrates-Mediationspreis 2014, Internationaler Mediaitionspreis WinWinno 2015.



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